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Amphibienschutz – Bestände rückläufig

Amphibienwanderungen in diesem Jahr mit rückläufigem Bestand im Vergleich zu den Vorjahren. Ungünstige Gesamtsituation für Amphibien durch fehlende Niederschläge!

 

07.05.2026

In 2026 verließen nach dem Winter und einer längeren Kälteperiode gegen Anfang März aufgrund eines Temperaturhochs die allerersten Frösche und Kröten ihr Winterquartier. In den Wochen davor waren die Nächte meist noch zu kalt und zu trocken.

Die Wanderbedingungen waren in diesem Jahr im März ungünstig aufgrund der geringen Niederschläge. Die Tiere benötigen feuchte Witterung für Ihre Wanderung. Die Folgen der stark maschinellen forstwirtschaftlichen Privatwald-Nutzung in den Waldbereichen, die als Überwinterungs- bereiche für die Amphibien dienen, waren in den betroffenen Bereichen allerdings nach wie vor deutlich erkennbar. 

Die Amphibienzahlen an diesen Standorten liegen bei ca. 10% im Vergleich zu den Beständen vor den forstwirtschaftlichen Eingriffen.

Insgesamt konnten knapp 1300 Tiere vor dem Straßentod gerettet werden. Dies sind 70% weniger Amphibien als noch im Jahre 2010! Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung.