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Bayerns größte Artenschutzaktion

Auch im Landkreis Neu-Ulm sind die Schutzzäune für Amphibien aufgebaut!

20.03.2025

Im Frühling verlassen Amphibien ihre Winterquartiere und wandern oft über weiter Strecken zu ihren Laichplätzen. Dabei müssen sie Straßen überqueren und drohen dabei überfahren zu werden. Weil wir auch bei uns Landkreis ein fortschreitendes Amphibiensterben feststellen und von 19 in Bayern heimischen Fröschen, Kröten, Unken, Molchen und Salamandern 13 in ihrem Bestand gefährdet sind, müssen die Tiere geschützt werden.
Der BUND Naturschutz stellt jedes Jahr Bayerns größte Artenschutzaktion auf die Beine: Rund 6.000 freiwillige Helfer*innen bauen bayernweit gemeinsam Schutzzäune an Straßen auf. Auch bei uns im Landkreis Neu-Ulm haben viele Ehrenamtliche die Schutzzäune mit errichtet und helfen uns über Wochen, die Zäune zu kontrollieren, die Amphibien in Eimern zu sammeln und auf die sichere Straßenseite zu transportieren.


Herzlichen Dank an alle Mithelferinnen und -helfer für ihre Zeit, ihren Einsatz und ihre Ausdauer! 


Noch warten wir auf milderes Wetter, damit die Amphibienwanderung richtig in Schwung kommt, die geretteten Amphibien ihre Laichplätze erreichen können und nach der Paarung zwischen 70 und mehreren Tausend Eiern abgelegt werden können. Als Laich, Larven und Kaulquappen, heranwachsende und ausgewachsene Amphibien können sie ihren wichtigen Platz in der Nahrungskette des Tierreichs einnehmen.